Archiv: Ferientreffs 2009  
06.08 Schriesheimer Gesangsvereine beim "Jäcke-Lui"
13.08 Lyraner beim "Franke-Dokta"
20.08 Lyraner erkunden den Themenweg am Kuhberg
27.08.09 beim Bergwerksverein in der Talstraße
 

Der kommende Ferientreff findet wie vorangekündigt am Donnerstag, den 27.08.09 beim Bergwerksverein in der Talstraße statt. Alle, die an einer Führung interessiert sind treffen sich bereits um 18,45 Uhr dort Vorort. Alle anderen sind ab 19,00 Uhr dann bei den „Bergwerkskrapplern“ herzlich willkommen, die uns mit Speis und Trank versorgen werden. Ich wünsche auch bei unserem letzten Ferientreff für dieses Jahr wieder viel Spass.
Bitte denkt daran wir treffen uns ab Montag den 31.08.09 jeden Abend ab 17,00 Uhr im Hof der Bäckerei Höfer zu den Vorbereitungen für unsere Strausswirtschaft.
 
13.08 Lyraner beim "Franke-Dokta"  
   
20.08 Lyraner erkunden den Themenweg am Kuhberg  
   
Der "Themenweg", für uns alle sehr interessant. Er informiert über unseren Weinbau, Naturschutz und zeigt die vielfältigen Lebewesen in den neu errichteten Trockenmauern (Eidechsen, Ringelnattern usw.). Und natürlich auch über die Geschichte der "Strahlenberger" und der Stadt Schriesheim.
Gemütlich ging es weiter mit Vesper und Umtrunk, natürlich durfte ein Schriesheimer Riesling nicht fehlen.
   
 
 
Tolle Einblicke ins Silberbergwerk „Grube - Anna - Elisabeth“
Lyraner besuchten am 27.8.2009 unser altes Silberbergwerk (14. Jhdrt) und späteres Vitriolbergwerk (18. Jhdrt).
„ Glückauf“ begrüßte uns der Steiger, der sich als die charmante Bergwerks-Führerin Birgit vorstellte. Mit „Glückauf, Glückauf der Steiger kommt ..und er hat auch sein Licht mitgebracht…“, so fuhren die 10 „mutigsten Mannen“ der Lyra ins alte Silberbergwerk ein. Mit gut fundiertem Wissen überraschte uns Birgit und führte uns „Unter Tage“ ins 14.Jahrhundert, als die Bergwerksknappen 12 – 14 Stunden schufteten, um dem Berg seine Schätze abzugewinnen. Nur in ein wollenes Gewand gehüllt, das in einem „Arschleder“ endete, hämmerten und meißelten die Knappen bei selbstmitgebrachten Öllämpchen, die ein mickriges Licht in den Stollen warfen. Die „Gezähe“ Schlägel, Eisen, Hämmer wurden stumpf, die deshalb bei einer Tagschicht bis zu14 mal ausgewechselt werden mussten. Abends musste der Knappe wieder alle zum schärfen durch den Grubenschmied hochschleppen. Das alles bei 12 Grad in der kühlen Grube. Auch das Führen des „Hundes“ (vierrädriger Förderwagen) mit dem Silbererz oder Abraum war genauso eine mörderische Arbeit in diesen damals ganz schmalen Gängen. Kein Wunder, dass die Bergleute kaum älter als 38 Jahre wurden. Nachdem wir „Mittelstrecke bewältigt hatten, Wetterschacht, die Weitung besichtigt, den Treppenschacht bestiegen, sehnten wir uns nach einem kühlen Pils und waren erleichtert endlich den Tagstollen zu erreichen und das lang vermisste Tageslicht. Franz, Schorsch erinnerten sich wie sie als Kinder hier ins Bergwerk reingekletterten, um alles zu erforschen, allerdings hinderte das Grundwasser, das wie ein riesiger See aussah den weiteren Forscherdrang sind.
Gott sei Dank wurden wir jetzt mit einem kühlen Bier, heißer Wurst oder einem Riesling verwöhnt. Erstaunt waren wir auch wie viele unserer Sängerfreunde noch den Berg hochgestiegen waren, selbst mit Kinderwagen und dem kleinen Nachwuchs, der lustig krähte und uns zum Singen animierte. Denn dieses Mal war es unserem Frank gelungen selbst den Ton anzugeben. Bei unserem Ferientreff „Themenweg“ im Weinberg gelang es uns ohne „Vize“ nicht den Ton vom „musikalischen Hoch“ zu finden. Kurzerhand rief Michael bei Frank an, der über Handy den richtigen „Ton“ angab.
So das wars aus dem „Bergwerk zu Schriese“. Herzlichen Dank den „Bergwerks-Krawwlern“ für die unterhaltsame, gute Führung „unter Tage“ (- manchem ging jetzt ein Licht auf, dass es heutzutage besser zu leben ist -) und die reichliche Bewirtung.
Noch eine schöne Ferienwoche und bis zum Straßenfest noch viel Spaß und Erholung.
Euer Hans