Archiv: Juni 2010  


Fronleichnam 3. Juni 2010

Zusammen mit den Kirchenchören von Schriesheim, Dossenheim und der Pfarrmusik aus Dossenheim gestalteten wir die Fronleichnamsfeier der Seelsorgeeinheit. Allen Sängern hierfür herzlichen Dank.

 
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Foto: Gerlinde Gregor


Fronleichnam in Schriesheim mit Prozession
"Hochfest des Leibes und Blutes" oder Fronleichnam heißt das Fest, das am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest von den Katholiken gefeiert wird. Es erinnert an den Gründonnerstag, an das Abendmahlfest, das Jesus vor seinem Tod mit seinen Jüngern gefeiert hat. Daran knüpfte Pfarrer Ronny Baier seine Predigt, die er im Freien vor der katholischen Kirche gemeinsam mit seiner evangelischen Amtskollegin Suse Best und vor einer großen Schar Gläubiger beider Konfessionen hielt. Eingeladen zu diesem Fest hatte die Seelsorgeeinheit Schriesheim Altenbach und Dossenheim. Gestaltet wurde das Fest von den Kirchenchören aus Dossenheim und Schriesheim, von der Lyra und der Dossenheimer Pfarrmusik. Kühl und windig war es an diesem hohen katholischen Festtag schon, doch das schreckte die Gläubigen nicht ab. Alle vor der Kirche aufgestellten Bänke waren besetzt, so dass viele sich mit einem Stehplatz begnügen mussten.
In seiner Ansprache ging Pfarrer Baier auf das Evangelium ein, das von Pfarrerin Best gelesen wurde, und in dem die Brotvermehrung beschrieben war. Er habe Brot und Fisch gesegnet und sie ausgeteilt. Diese Geste der Brotsegnung habe beim letzten Abendmahl am Gründonnerstag seinen Höhepunkt gefunden und an dieser Geste haben ihn auch nach seinem Tod die Jünger wiedererkannt. Zum Mahl eingeladen habe Jesus nicht die Reichen, sondern die Ärmsten, die nach Leben und Gemeinschaft hungerten und das haben ihm die Mächtigen vorgeworfen. Dieser Tag werde in Erinnerung an sein Vermächtnis "nehmet und esset" gefeiert. Er bezeichnete Fronleichnam als kein Volksfest mit Folklorecharakter, sondern ein Zeichen dafür, dass Christus mitten unter den Menschen ist. Es ist ein Fest, das niemanden ausschließen und vergessen soll. Das kleine Stück Brot, das durch die Straßen getragen wird, mahnt zu Einheit und Versöhnung und sage mehr als Worte vermögen können. Im Anschluss an die Heilige Messe schloss sich die Prozession an. Hinter dem Kreuz und Fahnen ging der Kirchenchor, gefolgt von den Erstkommunions- Kindern. Dahinter schritten unter dem Baldachin, der von vier Männern aus der Gemeinde getragen wurde, Pfarrer Ronny Baier, in den Händen die Monstranz mit dem Allerheiligsten, und seine Amtskollegin Suse Best. Es folgten die Lyra, die Pfarrmusik, Gruppierungen von Fahnenträgern, der Dossenheimer Kirchenchor und zuletzt die gesamte Gemeinde. Die Prozession bewegte sich singend und betend durch die Oberstadt, zum ersten Altar, der vor der evangelischen Kirche aufgebaut war. An jeder Station, die zweite war am neuen Rathaus von den Katholiken aus Altenbach in den frühen Morgenstunden geschmückt worden, wurde aus dem Evangelium gelesen und man sprach Fürbitten. Zurück an der Kirche fand die Feier mit dem "Tantum ergo" und dem "Te Deum" ihr würdevolles Ende.
Im Anschluss wurde die Gemeinde zu einem Essen ins Gemeindehaus eingeladen.

Bericht aus dem Mannheimer Morgen von Gerlinde Gregor

 

Konzertsingen vom 4. Juni 2010 in Waldwimmersbach

Spannend
wurde es am darauffolgenden Samstag. Wir hatten uns zum Volksliederwertungssingen in Waldwimmersbach angemeldet und schielten natürlich auf den ersten Platz. Mit unserem Chorleiter Frank Ewald hatten wir in vielen Singstunden drei Lieder eingeübt. Und Frank Ewald war beim Einsingen sehr zufrieden. Und wir auch. Aber das wars dann auch. Der Wertungsrichter sah die Sache etwas anders und verwies uns auf die Plätze. Eine herbe Enttäuschung, das tat und tut weh. Trotzdem, wir machen weiter, beim nächsten Mal - wird's wieder eine bessere Platzierung!