Archiv: Adventsfeier am 4. Dezember 2011

Die  jährliche, traditionelle Adventsfeier mit Ehrungen für Sänger und verdiente Mitglieder fand am Nachmittag des 1. Advent im Pfarrsaal statt. Fleißige Hände hatten wieder alles bestens vorbereitet, und die Tische weihnachtlich geschmückt. Der Pfarrsaal strahlte im  weihnachtlichen Glanz. Gerne saßen wir mit unseren Gästen bei einem gemütlichen Plausch mit Kaffee und Kuchen zusammen. Unser Sänger Helmut Kleinert überraschte uns mit der Geschichte vom Streuselkuchen wie dieser in seiner schlesischen Heimat vorbereitet und gebacken wird. Wir durften den Streuselkuchen auch probieren. Er schmeckte uns köstlich.

Unser Adventsprogramm begann nun mit den jungen Künstlern von der Musikhochschule Mannheim, Mihaela Tomi am Flügel und  Sopranistin Sonja Saric. Wir hörten einfühlsam gesungen „Panis Angelicus“ von Cesar Franck.
Peter Kraft  begrüßte jetzt die Gäste, so auch die Persönlichkeiten aus Kirche und Politik und die lokale Presse von MM und RNZ.
Sonja Saric sang als nächstes aus der Oper Norma „ Casta diva“(keusche Göttin) und „Zdes horos“ von Sergei Rachmaninoff. Mit viel Beifall dankte das weihnachtlich gestimmte Publikum. Peter Kraft bedankte sich bei beiden Künstlern mit einem Blumengebinde.
 
Unsere „Kleinen“ Sarah Kuntermann (Von drauß vom Walde komm ich her..) und Verena und Philipp Diehl  erzählten vom
St. Nikolaus.  
Passend in unser Zeitgeschehen verlas Martin Diehl  „Weihnachten allein“, den Brief, den Dietrich Bonhöffer, aus dem Gefängnis an Heilig Abend 1943 an seine Lieben zuhause schrieb. Sein Gedicht „Von guten Mächten wundersam geleitet..“, trug Elisabeth Groh vor. Beides stimmte nachdenklich.
„Die Dämmerung fällt.“ stimmte jetzt der Chor an. Danach folgte die Ehrung der Sänger für den Besuch aller Chorproben
(siehe Anhang) . Schriesheimer Rebensaftes. Nach dem Chorsatz„Abendfrieden“  wurden verdiente Mitglieder geehrt.
25 Jahre aktiv ist Erhard Müller. (E. Müller ist aus gesundheitlichen Gründen verhindert, Ehrenurkunde mit der silbernen Ehrennadel wird später überreicht.)
Für 40 Jahre Vereinstreue wurden Heinz Kimmel und Willi Schmitt (gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt und mit Urkunde und goldener Vereinsnadel ausgezeichnet).
Für 50 Jahre Vereinstreue wurden Helmut Böhler und Albert Amler (beide früher aktive Sänger) ausgezeichnet; für 65 Jahre  Fritz Appel (obligatorisch die  Ehrenurkunde und ein Weinpräsent).
Frank Ewald, unser jetzt schon langjähriger Dirigent wurde mit einem Präsentkorb für seine gute Zusammenarbeit mit dem Chor bedacht. Peter Kraft wünschte sich mit Frank noch eine lange, erfolgreiche Chorarbeit.

Erich Schmitt, unser Vizedirigent,  wurde mit einem Präsent für viele Einsätze im ablaufenden Jahr gedankt. Frank Ewald bedankte sich bei den Sängern für die gute Zusammenarbeit und ermahnte uns bei der Werbung neuer Sänger nicht nachzulassen.
Mit einem kleinen Geschenk bedankte er sich bei Erich Schmitt der ihn bei vielen Auftritten vertreten hat. Auch „Vize-Vize“ Hansjörg Mittelstädt durfte ein Geschenk entgegen nehmen. Nach dem nächsten Chorvortrag mit „Herr schenke den Frieden“ eingerichtet von unserem verstorbenen Ehrenchorleiter Alfons Burkhardt ging es in die Programmpause in der der Tombola - Losverkauf stattfand.
 
   
 
 
 
   
   
   
 
   

Nachdem der Losverkauf zügig voran ging und die Lose schnell ausverkauft waren, war noch ein wenig Zeit für mancherlei Gespräche unter den Besuchern.

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ ging es in den zweiten Teil der Feier. Katharina Roth und Cennet Yildirim erzählten nun von ihrem Brief an den Weihnachtsmann. Nachdenkliches von Kurt Tucholsky präsentierte unser aktiver Sänger Hans Waldenmayr. Es war erstaunlich was dieser Mann bereits im Jahre 1930 voraussagte. Nun war der Chor wieder an der Reihe und Frank Ewald stimmte das „Dona Maria“ in einem Satz wiederum von Alfons Burkhardt an. Martin Diehl ließ uns in einer Geschichte von Heinrich Waggerl wissen „Warum das Jesuskind lächeln musste“. Dabei ging ein leichtes Grinsen bei den Besuchern durch die Reihen. Mit der „Hymne an die Nacht“ und dem anschließenden deutschen Weihnachtslied „Weihnachtsglocken“  konnte der Chor ein letztes mal seine Besucher erfreuen. Zum Schluß waren die Kinder nochmals an der Reihe. Sabrina Sprenger, Elisabeth Groh, Cennet Yildirim und Johanna Mees brachten eine nicht alltägliche Geschichte im Gespräch mit dem lieben Gott zum Vortrag „Was soll ich mir wünschen“.  In einem Sketch warnten uns Elisabeth und Johanna Groh vor intelligenten Frauen und hatten dabei die Lacher auf ihrer Seite.

Alle aktiven Kinder des Nachmittags überbrachten uns gemeinsam die besten Wünsche für das kommende Jahr 2012. Peter Kraft bedankte sich bei den jungen Künstler und bei Hans Waldenmayr der die einzelnen Geschichten zusammenstellte und einstudierte und lud sie zu einem Nachmittag ein, den sie nach Absprache mit Hans gemeinsam verbringen werden. Dank galt auch Hildegard Bischofberger und Christel Augustin, die wieder hauptverantwortlich für die Bewirtung beziehungsweise für die Ausschmückung waren. Sie durften hierfür ein Blumenstrauß entgegen nehmen. Dank den Kuchen- und Tombolaspendern sprach er genauso aus wie allen Helfern der Vorbereitung und Bewirtung.

Allen Anwesenden dankte er für ihr zahlreiche Kommen und wünschte noch schöne Adventstage, friedvolle Weihnachten und ein gesundes neues Jahr. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Alle Jahre wieder“ klang ein abwechslungsreicher Nachmittag im Kreise der „Lyrafamilie“ aus. Nach der Tombola-Gewinnausgabe ging es über zum gemütlichen Beisammensein, das noch viele nutzten und die Küche melden konnte „ausverkauft“.

 
 
   
Elisabeth, Sabrina, Cennet, Johanna
   
   
   
   
   
   
   
   

Alle Chorproben besucht haben im Jahr 2011 für

  2 Jahre  -  Bernd Mittnacht,  9 Jahre  -  Günter Reinhard und Jürgen Bischofberger,
10 Jahre  -  Karl Rufer, Erich Schmitt u. Karl-Heinz Menges,
11 Jahre  -  Karlheinz Reinhard,  13 Jahre  -  Michael Amler, Walter Schwarz,
20 Jahre  -  Richard Grimmer,  Siegfried Keller,
21 Jahre  -  Peter Kraft,  Franz Weber,  24 Jahre - Bruno Amler,
27 Jahre  -  Hans Lay,  29 Jahre  -  Herbert Weber, 30 Jahre - Gerhard Walther,
33 Jahre  -  Werner Held und  36 Jahre  -  Georg Döringer.

Alle erhielten hierfür ein Sängerglas, Sängerkrug oder ein Weinpräsent. Die Sänger Hansjörg Mittelstädt und Robert Blümmel verfehlten das Ziel nur um eine Probe und erhielten hierfür eine Belobigung in Form einer Flasche Wein.