Archiv: Open-Air-Chorkonzert MGV Eintracht Birkenau am 26. Mai 2012

 

Wir möchten noch vom Open-Air-Konzert unseres Brudervereines MGV Eintracht 1852 Birkenau berichten, das am Samstag, 26. Mai 2012 im Schlosshof von Birkenau stattfand.

Ein unvergesslicher Abend, denn Frank Ewald spornte seine Sänger zu Höchstleistung an. Unvergesslich auch der Deutsche  Chor aus Swakopmund MGV 1902 (Namibia – ehemals Deutsch-Südwest-Afrika). Am Gründungsdatum erkennen wir, daß der Chor noch zu Kaiserzeiten, „ Wilhelm II.“  gegründet wurde.
Der Schlosshof ist geprägt vom Schloss, das m.E. an Renaissancestil erinnert und dem wunderbaren Garten, der zu beiden Seiten durch seine alten Bäume wirkt und weiträumig in die Ferne wirkt und dort wiederum von alten Bäumen und Hecken begrenzt wird.
Die Gäste werden von dieser Kulisse in Bann geschlagen, auch die Akustik ist enorm.
Der Hausherr Baron Philipp Wambolt  von Umstadt hat gemeinsam mit dem MGV mit stilvoller Dekoration, den Stehtischen eine wunderbare Atmosphäre geschaffen.

Das Musikalische wurde im 1. Teil als  – „Internationaler Chorgesang im Wandel der Zeit“ hervorragend vom MGV Eintracht Birkenau, der Sopranistin Sabrina Viehweg und den Gästen aus Afrika (Namibia), dem Swakopmunder Männergesangverein von 1902   interpretiert.
Nach „Blauer Mond“ und „Wir kamen einst von Piemont“ des MGV, begeisterte die Sopranistin Sabrina Viehweg melodiös „Wenn ein Teelöffel Zucker“ aus Mary Poppins oder  „Ich hätt getanzt heut Nacht“ (My fair Lady) das zahlreiche Publikum.
Die 12 Sänger aus Swakopmund sangen sich in die Herzen der Gäste mit „Land der strahlend hellen Sonne“ (viele ihrer Lieder besingen ihr Land,  das Land der Gegensätze und Kontraste – stete Sonne – klare Sterne; oder die kleine Ballade „Erschaffung Südwests“ Satz von deren Dirigentin Dörte Witte. Musikalisch begleitet von Querflöte, Trommeln und der Pianistin Linette Potgieter.  

Besonders beeindruckte „The lion sleeps tonight“ mit dem farbigen Solisten, den begleitenden  Trommeln, dem  rhythmischem Gestampfe – einzigartig! Bravo Frau Witte. Ergänzen möchte ich, dass die Sänger aus Swakopmund ein wunderbares Deutsch sprachen. Christian Stiehbahl führte durch das Programm der Gäste aus Namibia. (Später bekannte er, dass es für ihn ein Heimspiel sei, denn er wäre „Woinemer“ und lebe seit 2 Jahren in Namibia).

Im 2. Teil dominierten „Ohrwürmer“ , „so weit, weit weg von mir“ (H.Goisern), „ Männer mag man eben“  (H.Unterweger), und andere (s. Programm).
Es folgte die „Laudatio für Frank Ewald – 15 Jahre Chortätigkeit beim MGV Eintracht“, die Peter Söhnlein, sehr persönlich und ergreifend hielt.
Danke, Peter! Auf den Punkt! Sehr gut! – danach: „So war mein Leben“ – das hoffen wir noch lange währen möge!

Lieber Frank, du hast viel Anteil am Erfolg der Eintracht! Es war ein großartiges Konzert; besonders gelungen auch das gemeinsame mit den Freunden aus Swakopmund.
Wir, Gäste und Sänger werden uns noch lange daran gerne erinnern.

Für Internet: Hans Waldenmayr


 

 

   
 
Solistin Sabrina Viehweg und Frank Ewald
Swakopmunder MGV 1902 (Namibia)
   
   
 
   
 
   
   
   
Laudatio