Archiv: Unsere Adventsfeier - am 2. Advent - 8.12.2013 -
 
Foto: Peter Dorn
 
   
   
   
   
Frank Ewald gratuliert Elisabeth Wetter zum 100. Geburtstag
Herbergsuche
   
   
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Unsere Solisten
   

Einen gelungenen Nachmittag erlebten die zahlreichen Gäste am Sonntag, 8.12.2013  im neuen Pfarrsaal. Zwar mussten wir - die Lyra -  einen kleinen Wehrmutstropfen schlucken, denn Peter Kraft, unser 1.Vorsitzender musste kurzfristig ins Krankenhaus. Wir wünschen ihm baldige Genesung, gleichfalls auch allen anderen kranken Mitgliedern.

Eröffnung mit "Ja es sollen Berge weichen" aus ELIAS von F.Menelsohn-Bartholdy - bereits hiermit sang sich Modestas Sedlevicius (Bariton) in die Herzen der Zuhörer.  Es folgte die Kavatine der Leonora, die im Garten auf ihren Geliebten wartet...: Tacea la notte placida...Di tale amor / "Schweigend und sanft war die Nacht", aus dem Troubadour von Guiseppe Verdi  (1813-1901), anrührend gesungen von Sonja Saric (Sopran) - Alle von der Musikhochschule Mannheim).

Zur Begrüßung verlas unser 2. Vorsitzender - Franz Weber - die Rede unseres Vorsitzenden Peter Kraft.
Das Gedicht Weihnacht (von Jos. Guggenmos): "Christkind ist da" sangen die Engel....trug unsere kleine Carolin Barendt so selbstsicher vor; folgte "Ein kleines Lied wie fängts nur an, dass man so lieb es haben kann" (Maria v. Ebner Eschenbach) sagte Mika Spingel auf. Unverhofft gab es noch ein Gedicht der Enkel von Erich Schmitt - Gina Marie und Celin Christin . Ganz herzlichen Dank dafür.

Die Herbergssuche (Wechselgesang zwischen dem heiligen Paar - Maria und Josef - und den hartherzigen Herbergswirten) sangen unsere Kleinen abwechselnd. ( Mareike Barendt + Lea Korfhage; wieder unsere Carolin und  Mika; Felix und Moritz Groh, Romy Waldenmayr und Eric Dubberge waren die kleinen und größeren Sänger). Gedanken zur Herbergsuche - (Cennet Ylderim und Lea).

Zwischenzeitlich besuchte uns auch unser wiedergewählte Bürgermeister Hansjörg Höfer, der von Hans Waldenmayr, - er führte durch das Programm, herzlich begrüßt wurde. Hansjörg Höfer ließ etwas Revue passieren und bedankte sich für das abgelaufene Jahr.

 "O vin, dissipe la tristesse" (O Wein, du zerstreust die Traurigkeit) aus Hamlet - (Ambroise Thomas - 1811-1896) wieder mit dem Bariton M. Sedlevicius, am Flügel begleitet von MihaelaTomi, die uns seit Jahren die Treue hält. Mit dem Gedicht "Wenn keiner mehr an Wunder glaubt";Elli Michler (vorgetragen von Lissi Groh) schloss der weihnachtliche Teil.

Unser Chor hatte den 1. Auftritt mit Riport´a me (Satz von Hellmuth Löffler); es folgte El Noi de la Mare (Andrea Miglio), in katalanisch (was sollen wir der Mutter Maria und ihrem Sohn bringen: Olven, rundes Brot)

Die Ehrungen für den Singstundenbesuch nahm unser 2. "Chef" - Franz Weber vor. Der Chor sang danach: "Ruth mein Tag sich aus" (Lorenz Maierhofer) den Solopart übernahm Hans-Jörg Mittelstädt.
Zuvor ehrte Hans Waldenmayr noch Frau Elisabeth Wetter, die am 24.11.2013 ihren 100. Geburtstag feierte; Sie bedankte sich in ihrer feinen Art mit Hände schütteln.
Frank Ewald erhielt für seine geduldige Mühen im abgelaufenen Jahr einen Präsentkorb aus den Händen des 2. Vorsitzenden. Mit mahnenden Worten sprach unser Dirigent das Problem der Überalterung der Männerchöre an und rief auf, alles zu versuchen, neue junge Sänger für den Chor zu gewinnen. Gleichzeitig bedankte sich Frank Ewald bei seinen Vertretern Erich Schmitt, Hansjörg Mittelstädt und Timo Fersching mit einem kleinen Präsent. Franz Weber sprach Erich Schmitt den Dank des Vereins aus für die gute Leitung bei allen Anlässen die unser Chorleiter nicht wahrnehmen kann und übergab ebenfalls ein Geschenk.

Die Pause war ausgefüllt mit dem Losverkauf.

Mit gemeinsamen Lied "Alle Jahre wieder"  wurde unser Programm fortgeführt. "Nachdenkliches" von Martin Diehl, der über Dietrich Bonhöffer, das Unrecht, den 2.Weltkrieg, Tod und Elend, Vertreibung wach werden ließ, um den Bogen zu Syrien zu spannen (auch hier Tod, Flucht und Elend, ungezählte Tode) weiter zu einem großen Friedenskämpfer Nelson Mandela. Mit dem Gedicht von D. Bonhöffer, das er an Weihnachten 1944 aus der Todeszelle schrieb - "Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wundebar." vorgetragen von Hans Waldenmayr und Martin Diehl endete dieser Teil. Mit "Panis Angelicus" (César Franck),setzte der Chor,und die Solistin Sonja Saric, am Flügel wieder Frau Mihaela Tomi einen weiteren Glanzpunkt. Danach durfte das weihnachtliche Trommellied ( Wolfgang Lüderitz) nicht fehlen.

Monika Siebig hatte Geburtstag (eine unserer fleißigen Helferinnen), deshalb einen herzlichen musikalischen Geburtstagsgruß  - mit "Dunkle Augen, schwarzer Mund" , der brausenden Beifall erntete.
Nochmals unsere Solisten mit dem Duett aus der Operette "Die lustige Witwe" (Franz Lehar) "Lippen schweigen" ein weiterer Höhepunkt und viel Applaus mit Zugabe.

Unsere Teenies Johanna Mees und Lissi Groh ernteten mit dem Sketch "Streik im eigenen Heim" Lachen und viel Beifall. Vorweihnachtliches auf Kurpfälzsich erzählte Hans Waldenmayr; danach noch ein kleiner Sketch unsrer Teenies "Modenschau im eigenen Haus". Es spielten wieder Johanna und Lissi; Cennet und Lea; als jüngstes: Felicitas - alias Felix Groh, als Schulmädchen! (bei beiden Stücken ging es darum mit welchem Erfindungsreichtum und Listen Frauen gesegnet sind, uns Männer zu betören, um ihre Wünsche mit mehr Haushaltsgeld zu finanzieren, oder daß sie überhaupt nichts anzuziehen haben. Der gestresste Mann muss dann Geld für neueste Mode rausrücken!)
Alle Teenies eingeschlossen Felix Groh, wünschten den Besuchern und allen Lyraner wie alljährlich mit einem "Irischen Segensspruch" ein glückliches 2014 ! " und bis wir uns wiedersehen: möge Gott seine schützende Hand über euch halten!
Ein kurzweiliges Programm ging zu Ende. Danach gab es noch Blumensträusse und Wein für die Solisten ebf., für Frau Hildegard Bischofsberger und Frau Augustin, als Dankeschön für Tisch- und Saal-Gestaltung, für Kaffee- und Kuchen-Büffet u.a. mehr. Dank gab es auch für Hans Waldenmayr der wieder das Programm gestaltete (ausgenommen Chor -und Solistenbeiträge).      
Franz Weber dankte all den fleißigen Helfern und Akteuren.

Unseren Gästen und uns allen wünschte er eine besinnliche Adventszeit, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Von dieser Stelle aus sei allen Spendern von Kuchen oder Tombolapreisen herzlich gedankt. Hier möchte ich mich noch ganz herzlich bei den Eltern; so bei Patricia Barendt und Susanne Groh für ihr Engagement beim Einstudieren der Texte und des Gesangs bedanken. "Ihr beide habt mich sehr gut unterstützt! Ganz lieben Dank".
Gleichfalls möchte ich bei den Kleinen bedanken, die ihre Sache so gut gemeistert haben. Auch den "Teenies" (insbesondere Elisabeth (Lissi), die die Mädels wieder zusammengebracht hat und gemeinsame Termine vereinbarte. Trotzdem wir nur zweimal richtig proben konnten, hat es prima geklappt. Den Gästen hat es Spass gemacht. Ich selbst habe mich sehr, sehr gefreut! Also nochmals Dank an alle.

für Internet: Hans Waldenmayr