Archiv: Adventsfeier am 6. Dezember 2015
 
 

 

Adventsfeier mit zwei außergewöhnlichen Ehrungen

Im voll besetzten Pfarrsaal konnten sich unsere Gäste bei Kaffee und Kuchen gemütlich unterhalten. Um 16.00 begann unser diesjähriges Adventsprogramm.

Ingo Kuntermann – als Conferencier – führte durch unserer  Programm.  Mit  den Künstlern von der Musikhochschule  Mannheim begann unser Programm zunächst aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach  „Nun wird mein liebster Bräutigam….Bereite dich, Zion" mit Lea Hammermeister (Mezzosopran) am Flügel begleitet  von  Mihaela Tomi.

Begrüßung –  Peter Kraft, unser Vorsitzender begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, besonders unsere Ehrengäste. Zuvor trug unsere Angelika Bauer noch Weihnachtswünsche vor. Herzlichen Dank! (Angelika ist sprachlich etwas beeinträchtigt, deshalb danke für deinen Mut vor diesem großen Publikum zu sprechen).

Unsere Kinder gestalteten nun unsere weihnachtliche Feier. Mareike und Carolin Barendt trugen das  Gedicht "Ein Engel hat immer Zeit für Dich" und Carolin das Gedicht "  Die Kerze" vor. vor. Im Vers  u.a."erinnert uns die flackernde Flamme an Frieden).  Frieden, der Sinn des christl. Weihnachtsfest zog  sich wie ein roter Faden durch unser diesjähriges  Adventsprogramm.
Verena Diehl spielte auf dem Klavier " Jingle Bells" und ihr Bruder Philipp auf . der Flöte
"Morgen kommt der Weihnachtsmann" und "Kling Glöckchen, Glöckchen, klingelingeling...." –
Die Geschichte von Jesu Geburt aus Kindermund erzählten uns Mika Spingel und Eric Dubberke.

Mit Sailing“ ( Fassung Gavin Sutherland) sang unser Chor eindrucksvoll diesen Rod Stewart-Hit.
Peter Kraft  sann über die „O, du besinnliche Weihnachtszeit“ nach (Weihnachten gestern besinnlich, recht einfach und heute nur Hetze, Überfluss von Geschenken; kaum noch der eigentliche christliche Sinn von Weihnacht). Ebenso handelte jetzt das Gedicht "Wünsche" (Weihnacht wie es früher war! – als kleiner Bub mit "Äpfel, Nuss und Mandelkern") , das Moritz Groh vortrrug.

 
 

Ehrungen verdienter Mitglieder und Sänger folgte jetzt:  
25 Jahre Uwe Hölzel und Andrea Schlechter, für 40 Jahre, Norbert Becher, Richard Hör und Otto Lukas mit Ernennung zum Ehrenmitglied, Urkunde und goldener Ehrennadel, 50 Jahre Jens Bartsch, Bernhard Lenz, Roland Nunheim und Walter Treiber mit Ehrenurkunde; für 60 Jahre: Hans Becher mit Ehrenurkunde; für 70 Jahre aktives Singen im Chor wurden Robert Blümmel und Richard Grimmer mit einer besonderen Ehrenurkunde ausgezeichnet. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Lyra.
Gleichzeitig ehrte Peter Kleefisch vom Sängerkreis Weinheim, unsere aktiven Sänger Robert und Richard. Sie erhielten Urkunden und goldene Ehrennadeln vom Sängerkreis Weinheim, dem Badischen- und Deutschen Chorverband. Alle Geehrten  durften zum Dank für die jahrzehntelange Unterstützung der Lyra ein Weinpräsent entgegen nehmen. –

Unser Dirigent Musikdirektor Frank Ewald  erhielt für seine musikalische Arbeit (es wurden verschiedene neue Chorwerke einstudiert) einen Geschenkkorb. Hierbei möchte ich an unsere phantastischen Auftritte in Kirchberg/Tirol erinnern. Die vielen Gäste, Sängerinnen und Sänger waren von unserem ausgewählten Liedgut so begeistert, dass wir zwei Zugaben gegeben haben. Für uns alle ein eindrucksvolles Erlebnis ganz besonders auf der Bärstattalm mit dem beeindruckenden Blick auf die grandiose Bergwelt hinüber bis ins italienische. – Entschuldigen Sie, meine Leser meinen schwärmerischen Ausrutscher – Ebenso beschenkt wurde unser "Vize" Erich Schmitt  für seine vielen Vertretungen bei Geburtstagen oder Beerdigungen. Geehrt wurden jetzt 11 Sänger, die keine Singstunde versäumten: Hans-Peter Kling, Bernd Mittnacht, Karl Rufer, Michael Amler, Karlheinz Reinhard, Erich Schmitt, Richard Grimmer, Siegfried Keller, Franz Weber, Bruno Amler und Gerhard Walther. Jürgen Bischofberger erhielt eine Belobigung, da er nur eine Probe versäumt hatte.

Mit „My Lord, what a morning“ (R. Lee Gilliam) beendete der Chor die Ehrungen. Uunser Chorleiter hatte unverhofft eine weitere chorische Verpflichtung. Wir mussten deshalb unser adventliches Programm ändern. Statt Pause und Losverkauf sang unser Chor das "Trommellied“ , danach das alte deutsche Weihnachtslied  von Beethoven,
„Hymne an die Nacht“! Unsere Solistin, Lea Hammermeister sang jetzt zart und einfühlsam mit Klavierbegleitung und Chor die „Christrose". Ergänzt wurde dies von Mika Spingel, "Der erste Schnee" vortrug. Danach folgte die verdiente Pause mit Losverkauf!

Die zweite Programmhälfte gestaltete Hans Waldenmayr  mit Gedanken über Weihnachten - Fest der Liebe! Er erinnerte an christliche Werte, an die Botschaft des Kindes  – menschliche Wärme, Liebe, gegenseitige Achtung und Rücksicht auch dem Andersdenkenden gegenüber. gerade in dieser Zeit der großen Flüchtlingsströme. Auch erinnerte er an viele Deutsche, ob Jung oder Alt, die sich in afrikanischen oder südamerikanischen Ländern mit den verschiedensten Projekten engagieren, genauso wie hier bei uns. Bedenkt man auch die verschiedenen Fernsehaktionen (Mensch für Kinder, Sternenkinder u.a.) so erkennen wir, dass unsere Deutschen größtenteils diese Botschaft und gegenseitiges Helfen mit ihren Spenden praktizieren.
Martin Diehl, der dieses Friedensthema vertiefen wollte, war leider am Freitag abend schwer erkrankt.
Hans Waldenmayr leitete  zu diesem Thema Weihnacht – Gedanken über Frieden über. Er beschränkte sich auf die wesentlichen Gedanken.." Die Menschheit hat nach allen schweren Not- und Kriegszeiten immer wieder seitens großer Staatsmänner und Mahner zu Zeiten des Friedens gefunden. Mutige Menschen, ob Augsburger Religionsfrieden; Zeit der Aufklärung – Staat, Kirche, Toleranz. Eben Toleranz ist wesentlich für Frieden und Freiheit. Fazit: Mit mutigen Menschen wird es uns gelingen für uns, unsere Kinder und Enkel, die Herausforderungen für Integration von Flüchtlingen (Religionen überbrückend) zu schaffen.
Ein Beispiel eines mutigen Mannes ist der Abt der Montforter Patres, Phil Bosmanns, der viele soziale Initiativen anregte. Die Ärmsten, sozial tief gefallenen, Strafgefangene u.a. wieder in seinen Werkstätten und Heimen in die Gesellschaft eingliederte. Ein Mann voll Tatendrang (er erhielt bald den Beinamen: "der moderene Franziskus")."
Von ihm stammt auch das folgende Gedicht: "Tausend schöne Sterne für das neue Jahr", das Carolin Barendt einprägend vortrug.

Die lustige, aber auch tiefsinnige Geschichte "Der störrische Esel und die süße Distel" (Heinrich Waggerl) erzählte wiederum Hans Waldenmayr. Hans Waldenmayr bedankte sich bei den Kindern, Enkeln, ihren Eltern dafür, dass sie alle so wunderbar unsere Advent-Feier mitgestaltet haben.

Nach dem gemeinsam gesungenen Abschlusslied „Lasst uns froh und munter sein“, bedankte sich Peter Kraft bei allen Akteuren, Helfern und Spendern  für diese gelungene Feier. Mit den besten Wünschen, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einem guten Rutsch ins neue Jahr beendete Peter Kraft das offizielle Programm. Es folgte die Gewinnausgabe der Tombola und ein gemütliches Beisammensein.


Für Internet:  Hans Waldenmayr