Archiv: Volkstrauertag am 18.11.2018
 
 

Volkstrauertag am Sonntag, 18.11.2018

Gestaltet wurde der Volkstrauertag von den Schriesheimer Vereinen, der Feuerwehr, wie der Jugendfeuerwehr, dem Posaunenchor, der den Beginn der Feierlichkeit einleitete, den Männerchören, Liederkranz, Eintracht und Lyra. Es dirigierte Markus Hölzel, die feierlichen Chorlieder „Ich bete an die Macht der Liebe“ und „Näher mein Gott zu dir“.

Einleitend stellte Hansjörg Höfer, Martin Stepnic (Kurpfalzgymnasium) vor, der eindringlich in klarer Sprache an die vielen Opfer der Kriegswirren bis heute erinnerte. Frau Wanda Straka (VdK) vertiefte die Schrecken der letzten beiden Weltkriege, die Millionen Toter und vieler unschuldiger Opfer so auch durch das Hitler-Regime forderte. Als hätte die Menschheit aus diesen Greueltaten nichts gelernt, wird weltweit in den afrikanischen Ländern, in Syrien, im Jemen in Fernost und insbesondre durch den „IS“ weiterhin gekämpft und grausam gemordet; Kinder und Frauen vergewaltigt!
Frau Suse Best (ev. Pfarrerin) schilderte anhand des Gemäldes von Edvard Munch, „der Schrei“ eindrucksvoll den gequälten Menschen, das Gesicht, der Körper, schrecklich gepeinigt, der endlosen Schmerz und Entsetzen zeigt. Selbst die finstere Sonne, die Brücke auf der dieser Mensch steht, scheint von Schmerz überwältigt zu sein. Abgrundtiefe Angst spiegelt dieses Bild wieder. Der Schmerz dieser einzelnen Kreatur steht für unsere so oft durch Konflikte, Kerker und Folter gequälte Menschheit!

Wir alle müssten für mehr Zivilcourage einstehen, wo auch immer unser sozialer Friede gefährdet ist. Wir alle müssen mehr verantwortlich sein für Frieden und Freiheit in unserem Land.

 
 
 
 
 

 

Auch damals fing es im Kleinen mit alltäglichen Übergriffen an.
(So erinnerten wir hier in Schriesheim an der ehemaligen Jüd. Synagoge und dem jüd. Schulhaus an die „Kristallnacht“ 1938 und vertieften in der Kirche eindrucksvoll mit Lichtbildern dieses schreckliche Geschehen an unseren früher so geachteten Mitbürgern… und viele hundert Schriesheimer Frauen und Männer waren gekommen ….)


 
 


Unser Frieden, unsere Freiheit, soziale Gerechtigkeit, dies alles, hängt von uns allen ab.
So endete diese ernste Feierlichkeit und ließ uns nachdenklich werden.

Für Internet Hans Waldenmayr