Bamberg 2007  
Familienausflug nach Bamberg und Kulmbach:
unser Familienausflug führte uns nach Bamberg, der altehrwürdigen Kaiser- und Bischofstadt, von Kaiser Heinrich II (1002 - 1024 ) gegründet, auf den kirchengekrönten Vorhügeln des Steigerwaldes um den Domhügel gebaut; geprägt vom frühgotischen Dom mit seinen vier 83 m hohen Türmen, den engen Gassen mit den schönen Fachwerkhäusern, oder der alten Hofhaltung (mit dem roten Eichenfachwerk), der Alten und Neuen Residenz im üppigen Barock. Letztere wurde vom Fürstbischöf „von Schönborn“ erbaut. Das Rathaus auf der Regnitz-Insel mit dem weiteren Blick auf die Fischerhäuser – bekannt als „Klein-Venedig“. – mehr nächste Woche.
Krypta des Bamberger Doms
   
Centurione
das beschauliche Kulmbach

Am Samstag, den 22.09.07 starteten wir um 7,00 Uhr bei herrlichem Sonnenschein zu unserem Wochenendausflug ins Frankenland. Unser Vorstand, Peter Kraft, begrüßte uns alle. Seine Anekdoten und witzigen Erzählungen weckte auch den letzten schläfrigen Sänger; so gab es schon frühmorgens viel zu Lachen. Die gute Stimmung wurde noch durch ein großartiges Frühstück auf einen sonnigen Rastplatz ergänzt. Denn das „kleine“ Büffet war so reichhaltig aufgebaut mit Kuchen, Käse und Wurst und Getränken, dass es nur noch hieß: “ Alle Mann ran“. So ging es gut gestärkt mit frischen Kaffee, und den zünftigen „Häppchen“ unserem Ziel „ Weltkulturerbe“ Bamberg entgegen. Unser Reiseführer erwartete uns schon. Natürlich ein waschechter Franke, der uns munter und mit viel Witz das alte, verträumte Bamberg zeigte. Bei der kleinen Stadtrundfahrt erklärte unser Stadtführer wie sich Bamberg in Gärtner-, Insel- und Bergstadt gliedert und wie sich diese Stadtteile bildeten. Nun gings zu Fuß in die schöne Altstadt mit den herrlich verzierten Fachwerk- und Steinhäusern - natürlich auch zum „Schlänkerla“. Nun erstiegen wir den Domberg zum romanischen Kaiserdom, mit der Grablege der Stifter, Kaiser Heinrich II und seiner Frau, ihre Sandsteinstatue konnten wir bereits auf der Brücke bestaunen. Natürlich waren wir alle gespannt auf das frühgotische Standbild des „Bamberger Reiter“, beeindruckend auch der Seiten-Altar, geschnitzt von Veit Stoß (14.Jhdt).

Draußen gelangten wir durch die alte Hofhaltung (Fachwerk mit umlaufenden Balkonen) in den großen Domgarten mit seinen Frühlings- und Amor- Allegorien, den Putten aus weißem Sandstein, die in den herrlich duftenden Rosenbeeten standen. Hier konnten wir toll über die Stadt mit den vielen roten Dächern blicken, und in der Ferne im Sonnenschein auf waldigem Hügel das Benediktinerkloster mit seinen Türmen erkennen. Weiter ging es zur grandiosen Neuen Residenz, erbaut vom Fürstbischof von Schönborn, im herrlichen, üppigen Barock. Natürlich das alte Rathaus im gelben Fachwerk auf der Regnitz-Insel. (die Bamberger Bürger wollten unbedingt ein Rathaus; jedoch rückte der Fürstbischof keinen Bauplatz heraus. Doch Franken sind gewitzt und erbauten es auf dieser Insel. Ein letzter Blick von der alten Brücke zu den blumenbekränzten Häusern an der Regnitz, wohlbekannt als „Klein-Venedig“. So waren sich auch alle darin einig, ein kleines Paradies. Jetzt fuhren wir zu einem kleinen Dörfchen in einen kleinen Braugasthof, wo es zünftige fränkische Spezialitäten gab und natürlich auch das weltbekannte „ Rauchbier“. Als „Zugabe“ besuchten wir noch das Jagdschloss Seehof mit seinen herrlichen Parkanlagen und Wasserspielen. Mit viel Applaus bedankten wir uns bei unserem netten Stadtführer, der uns mit Anekdoten und viel Wissen von Bamberg und den Eigenheiten des

Frankenlandes zu fesseln wusste.
Weiter ging es jetzt mit dem Bus nach Hofheim-Rügheim zum Landhotel Hassberge. Hier gab es noch die dörfliche Abgeschiedenheit, Vom Zimmer blickte man auf die Hassberge, oder auf die Dorfkirche. Gemütlich saßen wir beim reichhaltigen Abendessen, mit fränkischem Bier und Wein zusammen. Unser „Vize-Vize“ Hansjörg Mittelstädt stimmte einige Lieder an, So war es eine nette Abendrunde. Dazwischen überraschten uns Uschi und Peter Kraft mit dem Sketch „Im Theater“, für uns alle zum Schmunzeln. Am Sonntagmorgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück weiter nach Kulmbach, bekannt als die Bierstadt. Unsere Stadtführerin, ein „Nordlicht“, führte uns kreuz und quer durch die verschlafene Stadt. Bombardierte uns mit Geschichtsdaten- und Zahlen, kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Fürsten und Bischöfen und der wechselvollen Geschichte der Stadt und seiner auf Bergeshöhe thronenden Plassenburg. (es erinnerte an unsere wechselvolle Schriesheimer Stadtgeschichte). Die Stadtgeschichte machte uns doch recht durstig, schnell ging’s zum Frühschoppen ins Mönchhofsbräu mit Museumsbrauerei. So gestärkt ging es weiter nach Staffelstein mit der barocken Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen..
Unser Heimweg führte uns über Schweinfurt durch den schönen Main- Spessart- Kreis nach Marktheidenfeld-Zimmern. Im Cafe-Restaurant „Mainland“ kehrten wir ein, und ließen unsere „fränkische Kultur und Schlemmerreise“ ausklingen. Mit zwei Liedern verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und über Aschaffenburg – Darmstadt kehrten wir alle wieder gesund und zufrieden nach Schriesheim zurück. Allen, die diese schöne Wochenendreise geplant haben, ein herzliches Dankeschön.