Archiv: Konzert unter der Linde 21.07.2007
Aus unserem Open Air Konzert wurde ein klangvolles und begeisternd aufgenommenes Konzert im Zehntkeller.

Gottseidank verlegten wir um 19.30 h bei beginnendem Regen unser Open-Air-Konzert in den bereits zuvor eingerichteten Zehntkeller. Eifrige Helfer und viele Hände halfen uns spontan Klavier noch einige Tische und Stühle hinunterzutragen. Unsere Wein- Wurst- und Käsestangen wohlbehalten hinunter am Ausschank wieder aufzubauen.. Ein großes Dankeschön den lieben Besuchern, die gelassen die Stufen zum Zehntkeller hinunterstiegen, einen Platz fanden. Auch die Aufnahmegeräte, der Lichterblock etc waren schnell installiert. Es war eine kleine Meisterleistung der Sänger und den Gästen, die uns hilfreich zur Seite standen. Und schon konnte unser Konzert beginnen.
Doch nun zum Konzert, von dem ich ihnen lediglich inhaltlich berichten möchte und nicht emotional wie ich es erlebt habe. Deshalb überlasse ich es der Lokalpresse, Sie meine geneigten Leser, über unser beachtenswertes Konzert zu berichten..
Unter bewährter Moderation von Peter Kleinert, der Ehrengäste, Gäste sowie die Akteure des Abends Maria Rodriguez-Luengo am Klavier, Gonzalo Simonetti, Bariton und den Chor mit seinem Chorleiter Chordirektor ADC Frank Ewald begrüßte, leitete er zum Programm über. Im ersten Liedblock begann unsere musikalische Reise in Deutschland mit dem Volkslied „Der Lindenbaum“ besser bekannt unter dem Liedertext: „Am Brunnen vor dem Tore“ von Friedrich Silcher, dem das „Jagdfest “von Bernhard Weber folgte unser erster „Ausflug“ nach Frankreich mit „Wir kamen einst von Piemont“ von Wilhelm Heinrichs. Mit den beiden Stücken: Frühlingsglaube und Ständchen , beide von Franz Schubert stellten sich Pianistin Maria Rodriguez-Luengo und Bariton Gonzalo Simonetti unserem Publikum vor und ernteten riesigen Beifall.. „Die Rosen blühn, es weht der Wind“ Satz Herm. Ophoven, „Sah ein Knab ein Röslein stehn“ Satz Alfons Burkhard erklangen vom Chor der dann die Zuhörer mit den Stücken „El Noi de la Mare“ nach Spanien und mit „Cheste viole“ nach Italien entführte. Beide Stücke in einem Satz von Andrea Miglio. “Ich grolle nicht“ und „Du bist wie eine Blume“ zwei Stücke vom Robert Schumann sang ausdrucksvoll unser Solist,der von Maria Rodriguez-Luengo einfühlsam am Klavier begleitet wurde. Mit „In Mondesschimmer“ melodisch geheimnisvoll, teils melancholisch von Hugo Alfvén gelangte der Chor ins Land der tausend Seen nach Schweden und kehrte mit „Mondnacht“, ein wunderschönes Gedicht von dem Romantiker Josef von Eichendorff, das der Komponist August Pannen einfühlsam vertont hat, und „Liebesklage“ von Mathieu Neumann nach Deutschland zurück.

   
Nach der Pause begann der Chor den zweiten etwas schwungvolleren Teil mit „Im Schnützelputzhäusel“ von Arnold Kempkens in Deutschland und „reiste“ sodann mit „Dunkle Augen., roter Mund“ von Klaus Ochs nochmals nach Italien bevor es mit
„ In froher Runde“ von Rado Simonetti nach Kroatien ging. In die Welt der Oper/Operette entführten uns unsere Solisten mit „ Der Vogelfänger bin ich ja“ dem Papageno aus der „Zauberflöte“ und „Madamina, il catalogo e questo“ Lepder Arie des Leporello aus „Don Giovanni“ erklangen im Gewölbe des Zehntkeller`s. Nach Irland ging die musikalische Reise mit „In der Fremde –Londonderry Air-“ Satz Rudi Kühn bevor wir uns mit dem Spiritual „Didn`t my Lord deliver Daniel“ im Satz von Hans Schlaud kurz in den Süden Amerikas flogen. Die Solisten führten uns wieder mit „Milonga en Ay Menor“ zurück nach Europa, wo wir gemeinsam mit den Stücken „Granada“ Satz Hans Schlaud und „Klänge der Freude“ von Edward Elgar, bearbeitet für Männerchor und Bariton von Willy Trapp von unserem Publikum verabschieden wollten. Peter Kraft, unser Vorsitzender, bedankte sich herzlich bei unseren Gästen, die uns so begeistert applaudierten. Ein herzliches Dankeschön galt dem Bariton Gonzalo Simonetti und seiner Pianistin, Maria Rodriguez-Luengo, die das Publikum und uns alle so begeistert hatten, besonders mir „Granada“, des weteren unserem Moderator,, Peter Kleinert, der sehr eindrucksvoll durch unser Programm führte. Ganz besonders bedankte sich Peter Kraft im Namen aller Sänger bei unserem Dirigenten Frank Ewald, Chordirektor ADC. Dank ging auch an die Damen, die für die Tischdekoration verantwortlich waren und deren Mühe leider buchstäblich ins Wasser fiel, den Damen und Herren an den Abendkassen, sowie dem Bewirtungsteam.
Besonders bedankte sich Peter Kraft bei seiner Gattin Uschi, feierten doch beide an diesem Tag ihren 40. Hochzeitstag. Liebe Uschi, von uns allen ein herzliches Danke für dein Verständnis, damit dein Peter das nicht immer leichte Ehrenamt ausführen kann. Gleichzeitig dankte Peter Kraft mit Blumengebinde für die Damen und Weinpräsenten für die Herren.
Jetzt forderten die begeisterten Gäste, Zugabe, Zugabe“, die wir zunächst mit dem „Halleluja“ von Kobi Osraht in einem Satz von Hans Schlaud erfüllten. Frenetisch forderte jedoch unser Publikum eine weitere Zugabe. Gerne erfüllten wir den Wunsch unseres begeisterten Publikums mit „Granada“. Der Schlussakkord ging in wahren Beifallsstürmen unter.
Danke nochmals an unsere Gäste sowie an Firma Blumen-Kimmel , die Volksbank Neckar-Bergstrasse, die Winzergenossenschaft, der Strahlenburg-Apotheke, sowie der Rhein-Neckar-Zeitung für ihre Unterstützung. Doch auch ein großes Kompliment allen Sängern!
Von diesem Konzert wurde ein Life-Mitschnitt gemacht und wird als CD erscheinen, wir werden dies zu gegebener Zeit bekanntgeben.

 
Bericht der RNZ vom 24.07.2007:  
Bericht vom MM 25.07.2007: