Bilderarchiv: Närrische Singstunde  
unser Luftpumpen-Orchester in Aktion
Ahoi, Helau und „Au-wauwau-wauwau-wauwau“

hiess es am vergangenen schmutzigen Donnerstag bei unserer Närrischen Singstunde im Hotel Adler, die mit den fast pausenlosen närrischen Vorträgen fast schon einer Prunksitzung glich. Nach vorangegangener Stärkung (durch Bratwurst, Salat und Kartoffelsalat) der trotz Grippewelle zahlreich erschienen Sänger und Gäste konnte die „Sitzung“ alsbald mit dem Radetzky-Marsch eröffnet werden. Unter der virtuosen Leitung des närrischen Kapellmeisters Hans Waldenmayr „marschierten“ die Aktiven Daniel Schmitt, Christian Frank, Georg Morast, Stefan Held, Michael Amler, Herbert Weber, Hanspeter Erdmann, Hanspeter Schwab, Peter Kraft und Martin Diehl ausgerüstet mit Luftpumpen und allerlei Acessoires wie Waschbrett, Luftballons, Wäschestampfer etc. ins Nebenzimmer des Hotels Adler ein. Am Schluss des Vortrags war die Luft im Raum mindestens einmal umgewälzt und die Anwesenden in Stimmung gebracht. Nun ging es weiter Schlag auf Schlag, liebevoll bis ins Detail kostümiert stiegen nun Frau „Helmutia“ Kleinert und Georg Döringer in die Bütt und brachten ein herrliches Zwiegespräch von Mann und Frau zum Thema URLAUB. Die urkomischen Ausführungen, die gegensätzlicher nicht hätten sein können („Im Hotel auf der Stube hab ich Essen bestellt“ „Ja so ein Gangster, es gab garnichts zu essen!“) erheiterten umgehend. Plötzlich erklang das Schriesheimer Lied aus einem Kasettengerät und alle sangen mit. Auf einmal lag „süsslicher Duft“ im Raum und ein grinsend schwankender Hippie mit „Tütchen“ kam herein - als vermeitlicher „Haschbruder“ erklomm nun Herbert Weber die Bütt und plauderte gekonnt aus „seinem Leben mit Höhn und Tiefn“ getreu dem Motto „haschd du Haschisch in den Taschen, haschd du immer wasch zu naschen“. So wurde die Stimmung weiter aufgeheizt und eh wir uns versahen, stand schon Hans Krug vorm Auditorium. Er sinnierte über die „silberne Hochzeit“, mal melancholisch feststellend, mal genüsslich rückblickend, so dass die Lachmuskeln unvermindert gefordert waren. Den Vogel schoss unser jüngster Sänger, Daniel Schmitt (verkleidet als Cowboy) ab, denn er begeisterte immer mal wieder zwischen den Vorträgen mit Super-Witzen. Der 1.Vorsitzende Peter Kraft, nun in der Bütt und mit Narrenkapp kostümiert, liess sich die Gelegenheit nicht nehmen, in seinem Vortrag mal eben die Emanzipation zurückzupfeiffen und frech das „Jahr des Mannes“ zu fordern. Mitunter sehr stichhaltig waren die Argumente, was beim weiblichen Geschlecht erwartungsgemäß mit zahlreichen Zwischenrufen kommentiert wurde. Einer unserer Gäste gab spontan aufgrund dieser Ausführungen ein pfälzer Mundartstück zum Besten – darin wurden die Frauen in Schutz genommen, denn es gehe nicht ohne sie, weil „de Babbe“ (der Papa) ja wohl doch die „Mamme“ (die Mutter) braucht, soll nicht das häusliche Chaos ausbrechen. Danach gab nochmal Georg Döringer sein Bestes mit buntem Gemischten über die Frauen, schön getrennt nach Haarfarben.... - wie konnte es an unserer Gegenveranstaltung zum schmutzigen Donnerstag anders sein. Auch Hans Waldenmayr durfte in der Bütt nicht fehlen und er kommentierte in seinem Vortrag gekonnt heiter das abgelaufene Sängerjahr. Anschliessend wurde noch kräftig gesungen und getrunken, der närrische Abend endete nach Redaktionsschluss. Allen Helferinnen und Helfern/Akteuren sowie dem Wirtspaar Grüber herzlichen Dank für den gelungenen Abend.
Helau - Martin Diehl

Riesenlärm und Riesenspass
Die Überraschung in der Bütt: unser Jüngster, Daniel
Frauenpower bei der Cäcilia
"hohe Schule" auch als Cowboy: Anita und Hildegard