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Zusammenarbeit der Schriesheimer Chöre?

Je weiter der Sommer voranschreitet, desto mehr politische Panik verbreitet sich. Die indische
Delta-Variante breitet sich aus – ja, korrekt. Aber dennoch sind die Infektionszahlen
einigermaßen stabil und vor allem sinken die Todeszahlen. In Israel (mit der höchsten
Biontech-Impfrate weltweit) breitet sich die Delta-Variante aus, jedoch gibt es seit 14 Tagen
keine Corona-Toten mehr und immer weniger schwere Verläufe. Jetzt wird über die
südamerikanische Lambda-Variante gesprochen, die in Spanien aufgetreten ist. Es stellt sich
die Frage, wie die hohe Politik reagieren wird. Wieder in Panik und alles dichtmachen oder
wird es endlich mal Strategien geben, die es auch den Vereinen ermöglicht, sich zu treffen?
Hallo? 65.000 Leute im Wembley-Stadion dicht an dicht bei der EM sind okay, aber 40
Sänger im Vereinsheim bei geöffneten Fenstern nicht? Wie können wir sicherstellen, dass die
Gesangsvereine überleben werden? Müssen wir es wie die Karaoke-Liebhaber machen? Auf
“Yokee Karaoke” nachsehen, ob unsere Lieder darauf sind und diese App dann auf IOS- oder
Android-Geräten installieren und dann nachsingen? Nun, ist eine japanische App, also
möglicherweise finden wir dort deutsche Volkslieder, englische Texte sowieso. Diese Lieder
müßten an die Tenor- und Baß-Stimmen angepaßt werden, so dass diese nachgesungen
werden können. Wer kann am Besten vorsingen? Die Chorleiter, nicht wahr? Es geht darum,
dass wir über eine App selbstverständlich auch möglichst viele aktuelle und neue Sänger
erreichen und aktivieren können. Wer kennt sich da aus und könnte sich da mal technisch
reinfuchsen? Wir müssen da selbst aktiv werden. Die Politik hat nur Verbote und Panik im
Angebot. Wobei, das stimmt nicht ganz. Fragt man im Wirtschaftsministerium nach, sind die
immer großzügiger in der Auslegung als in anderen Behörden. Vielleicht müssten wir uns als
Schriesheimer Gesangsvereine auch zusammentun, um etwas zu erreichen.

Viele Grüße, bis nächste Woche, Ingo Kuntermann

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